Montag, 6. Juli 2015

Das Bochum Total 2015- 30 Jahre Livemusik im Bermuda3eck

Wieder zurück. Nachdem ich mich zu lange nicht bei euch gemeldet habe, da ich starken Prüfungsstress hatte, melde ich mich nun mit einem Abschlussbericht zum Bochum Total 2015 zurück. Nach dem WAY BACK WHEN, das im Mai in Dortmund stattgefunden hat leutete das Bochum Total meinen Festivalsommer 2015 ein.

Vom 02.07.2015-05.05.2015 fand das Bochum Total zum 30. Mal im Bermuda3eck in Bochum statt.
Headliner waren unter anderem Susanne Blech, Graham Candy, Sorgenkind, Jonah und Joris, der das Festival am Sonntag auf der 1Live-Stage abschließen durfte.
Meine Highlights waren definitiv Jonah, The tips, Three Chord Society, Kensington und Red City Radio und Rabaukendisko.
Für die schottische Band Twin Atlantic , die am Donnerstag wegen eines Staus am Eurotunnel leider nicht auftreten konnte, sprang die Band Luxuslärm ein und trat auf der 1Live-Bühne auf.

Für mich begann der Donnerstag mit einem Gig der Düsseldorfer Band The Tips, die Ska, Rock, Reggae und Punk so vereinen, dass man nicht aufhören möchte sie zu hören. Bei einer Temperatur von 35°C lieferten sie einen wunderbaren Einstieg für den ersten Festivaltag.
Hier eine kleine Kostprobe:


Danach trat die Band Jonah aus Berlin, ursprünglich aus Brake, die die meisten von uns durch das Lied All We Are wahrscheinlich aus dem Werbespot für Vodafone kennen, an der 1Live-Stage auf und überzeugte mit eher ruhigen aber eindringlichen Klängen.

Den krönenden Abschluss für den ersten Festivaltag bieteten meiner Meinung nach die Ska-Band The Toasters aus den USA an der Sparkassen Bühne.
Sie verwandelten das Gelände in eine große Tanzfläche, auf der sich das Publikum über 75 Minuten reichlich auspowern konnte.

Eine große Überraschung war für mich die Rückkehr von Three Chord Society aus Schleswig-Holstein am Samstag, die ich vor 4 Jahren im November 2011 in Köln als Vorband von Zebrahead gesehen habe. Nachdem sie mir dort schon sehr gut gefallen hatten, habe ich sie leider aus den Augen verloren. 
Das wird nun, nach ihrem Auftritt beim Bochum Total allerdings nicht mehr passieren, da sie mich erneut vollkommen überzeugt haben. Ihr neues Album Anchors Aweigh! ist dieses Jahr erschienen und verspricht gute Laune und Lust zu feiern- wie auch ihre Live-Performance.




Auch am Samstag, dem Tag, der mein absolutes Highlight war, spielten Olympique aus Salzburg und erinnerten stimmlich an die Kings of Leon.
Eines meiner ganz besonderen Highlights waren Kensington aus Amsterdam, die mit ihren hymnenartigen Indie-Rock-Liedern sicherlich nicht nur mich überzeugt haben.
In den Niederlanden sind sie bekannte Stars und auch in Deutschland werden sie- zurecht- immer bekannter. Mittlerweile haben sie mit Rivals ihr drittes Album veröffentlicht.
Besonders im Kopf blieb mir ihr Lied Streets, das ihr euch hier anhören könnt:




Der letzte Tag des Festivals begann für mich mit Rabaukendisko aus Greifswald und Hamburg, nach deren Gig ich mir direkt ihre CD gekauft habe. 
Hierbei handelt es sich um exzessiven Elektropop, der zum Feiern anregt.
Diesen Namen solltet ihr im Gedächtnis behalten.
Etwas später auf der selben Bühne traten Red City Radio aus Oklahoma City auf und vewandelten das Publikum mit ihrer eindringlichen Punk-Rock-Musik in eine tobende Menge.
Die komplette Live-Show war so gut das man die 45-minütige Spielzeit ruhig hätte verdoppeln können.
Obwohl das Wetter während ihres Gigs ein wenig stürmisch wurde, brachten sie mit ihrer Musik den Sommer zurück.




Den Abschluss am Sonntag machte der Newcomer Joris, den ihr bestimmt durch seinen Hit Herz über Kopf kennt, der im Radio rauf und runter gespielt wird.
Mit seiner melancholischen Musik regte er das Publikum 75 Minuten lang zwar nicht gerade zum Tanzen, aber doch ein wenig zum Nachdenken an.
Obwohl die wahren Highlights dieses Festivals sich für mich zu diesem Zeitpunkt schon längst abgespielt hatten, machte er seinen Job gut und hinterließ alle mit einem zufriedenen Gefühl.

Fazit : Das Bochum Total 2015 überzeugte mit vielen guten Acts in vollem Umfang.
Besonders Bands wie Kensington, Three Chord Society, Rabaukendisko, Jonah und The Tips und Red City Radio.


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