Dienstag, 23. September 2014

Die besten Musikvideos (2)

Heute : OK GO~ Here it goes again

Ein ziemlich gutes und bekanntes Musikvideo, dass ich euch heute vorstelle ist :
,,Here it goes again" von der amerikanischen Indie-Rock-Band OK GO von 2006.


Es ist ein Performance-Video der Band auf 8 Laufbändern.
Besonders an dem Video ist die komplett synchrone Choreographie, die von der Schwester Trish Sie, des Leadsängers der Band (Damian Kulash) erdacht wurde.
Trish Sie führte zuletzt in ,,Step Up All In" Regie.
Das Video wurde weder geschnitten, noch bearbeitet und basiert deshalb auf harter Übung der Band.
Es hat ungefähr 17-mal gedauert, bis das Video im Kasten war.
2006 performten OK GO die Choreo Live bei den MTV Video Music Awards.

Wie für die Videos der Band üblich, bewegt, statt Kulash, der Bassist Tim Nordwind die Lippen zum Text. 
2006 gewann ,,Here it goes again" den Youtube Award für das kreativste Video und 2007 den Grammy in der Kategorie:  ,,Best Short Form Music Video".
Laut dem Time Magazine von 2011 ist es unter den ,,30 All-TIME Best Music Videos".


Freitag, 19. September 2014

Spotlight on ... Catfish and the Bottelmen

Die Rubrik Spotlight on... dient dazu Bands vorzustellen, die sich jenseits des Mainstream befinden und es  verdienen näher beleuchtet zu werden.

Heute : Catfish and the Bottlemen 
Als ich mich letztens auf der Suche nach guter, neuer Musik befand, bin ich sofort auf eine Band aufmerksam geworden :
Catfish and The Bottlemen, eine walisische Indie-Band aus Llandudno.




Catfish and the Bottlemen, das sind...
.... Van McCann (Gesang), Johnny Bond (Gitarre), Benji Blakeway (Bass) und Robert Hall (Schlagzeug).
Seit 2010 machen sie zusammen Musik.
Ihr Management ist ATC, das unter anderem auch Musikgößen wie die Indie-Folk-Legende Nick Cave  und PJ Harvey managt.
Seit 2013 sind sie bei dem Label Communion unter Vertrag, das sich mit einer großen Anzahl bekannter Independent-Künstler wie Ben Howard, Daughter und Gotye einen Namen gemacht hat.
Sie waren unter anderem mit The1975 auf Tour.

Was es mit ihrem Namen auf sich hat ...
Diese Frage wurde die Band schon oft gefragt, weshalb es mittlerweile zu diesem Thema sogar ein Erklärungsvideo auf Youtube gibt,
Van McCann, der Leadsänger der Band und Namensgeber, sagt es hat was mit seiner ersten richtigen Erinnerung an das bewusste Hören von Musik zu tun.
McCann lebte früher in Australien, wo er mit seiner Familie durch das Land reiste. 
Eines tages sah er einen Straßenmusikanten, der leere Weinflaschen und ein Schlagzeug benutzte um Musik zu machen. 
Er hieß Catfish the Bottleman und war somit Auslöser für den Namen der Band.


Ihre Songs...
...sind geprägt von echten, ungeschönten Gefühlen und beschreiben auf raue und manchmal vorlaute Art und Weise die Wahrheit.
McCann sagt, seine Inspiration für die Songs sind die Menschen die ihn umgeben und alles,was ihm in seinem Leben begegnet.

Ihr Sound...
... ist spannend, authentisch energiegeladen und erinnert an die Anfänge von The Kooks und den Arctic Monkeys.

Ihr Album...
... ,,The Balcony" ist seit dem 15.September.2014 erhältlich.

Catfish and The Bottlemen Live:
24.11.2012- Berlin, Comet Club
25.11.2012- Köln, MTC



Dienstag, 16. September 2014

Die besten Musikvideos

The Scientist ~ Coldplay


Es gibt auf vielen Internetseiten oder Blogs Artikeln zu in den Rubriken Film und Musik.
Einem weiteren künstlerisch sehr wichtigen Thema, was einer Mischung aus beiden Rubriken entspricht, wird meiner Meinung nach allerdings zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt : Musikvideos.

Deshalb werde ich euch nun jeden Dienstag nach und nach die besten Videos der Musikgeschichte vorstellen.

Fangen wir mit dem Heute vorgstellten Video an :
,,The Scientist" der Alternative-Band Coldplay von 2002.







Es handelt von einem Liebespaar, dass durch ein gescheitertes Ausweichmannöver mit dem Auto einen Abgrund herunterstürzt, wobei Chris Martins Partnerin durch die Windschutzscheibe geschleudert wird, da sie sich kurz vorher abgeschnallt hat.
Ob sie überlebt wird nicht deutlich.
Martin selbst überlebt wenig verletzt, läuft durch eine Stadt und legt sich letzten Endes auf eine Matraze. 

Das besondere an diesem Musikvideo ist seine Machart und Darstellung :
Der Regisseur James Thraves, der unter anderem schon Musikvideos für Blur und Radiohead (und letztes Jahr auch für Tom Odell : Another Love) gedreht hat, hatte die Idee ein Video zu drehen, das rückwärts abgespielt wird und suchte nach einem passenden Song für sein Projekt.
So wurde er auf das Lied ,,The Scientist" der Band Coldplay aufmerksam, dass ihn vor allem wegen seiner Liedzeile : ,,Oh let's go back to the start " ansprach. 

Auch der Frontsänger der Band, Chris Martin, war von Thraves' Idee begeistert und übte monatelang den Song rückwärts zu singen, damit seine Mundbewegungen beim Rückwärtsspielen des Videos perfekt auf das vorwärts abgespielte Lied abgestimmt waren.
Und das obwohl Martin gar nicht in das Video mit eingeplant war.
Doch Thraves änderte seinen Plan und involvierte Martin in das Projekt.

Durch das Rückwärtsspulen des Videos verläuft die ganze Geschichte für den Zuschauer vom Ende zum Anfang hin.
So wird dem Zuschauer ein Happy End vorgegaukelt, was ihn mit einem eigenartigen Gefühl hinterlässt, da er weiß, was mit dem Paar passieren wird sobald die Geschichte von vorne abläuft.

Das Video gewann 2003 drei MTV-Awards.
Da es mittlerweile Kultstatus genießt, wurde eine alternative Version geöffnet bei der die Geschichte vorwärts verläuft, das Lied  allerdings rückwärts abgespielt wird.
Thraves sagt der rückwärtsgespielte Gesang von Chris Martin ähnele der Kunstsprache der isländischen Band Sigur Rós.
Nachdem ich mir das Video in dieser Version angesehen habe, kann ich seine Meinung nur unterstützen.

Hier die alternative Version :



Dieses Video sollte meiner Meinung nach jeder mindestens einmal gesehen haben, da es künstlerisch sehr wertvoll ist und den Gedanken ,,nocheinmal zurück zum Anfang zu gehen" perfekt darstellt.

Sonntag, 14. September 2014

HER- eine utopisch skurrile Liebesgeschichte


Der oscarprämierte Film ,,Her" von Spike Jonze hat mich eigentlich schon angesprochen, als der Trailer erstmals veröffentlicht wurde.
Eine Beziehung zwischen einem Menschen und einem Computerprogramm- endlich mal etwas anderes. 
Allerdings war es mit dem Film so wie mit vielen Independent Filmen- die großen Kinos ließen ihn nicht lange im Filmprogramm und ich kam nicht dazu ihn im Kino zu sehen.
Losgelassen hat mich die Geschichte aber immer noch nicht und so habe ich ihn mir gestern auf DVD angesehen.




Die Geschichte

Der Film handelt von Theodore Twombly, gespielt von Joaquin Phoenix, der seit der Trennung von seiner Frau Catherine (Rooney Mara) ein ungeselliges und einsames Leben führt.
Er arbeitet als Verfasser persönlicher Briefe in einer Agentur, da handgeschriebene Briefe in der Zukunft selten geworden sind.
Eines Tages kauft er sich auf Grund einer Werbung ein neues Betriebssystem mit einer künstlichen Intelligenz, was Operating System genannt wird und ihn von nun an überall hin begleitet.
Theodores OS heißt Samantha (im Englischen gesprochen von Scarlett Johansson) und ist mit Hilfe der Beantwortung einiger persönlicher Fragen auf ihn abgestimmt. 
Doch Samantha ist anders, sie beginnt vielschichtiger zu werden als andere Systeme und entwickelt Gefühle.
Theodore und Samantha beginnen tiefsinnige Gespräche über das Leben zu führen und Samantha entwickelt sich langsam zu Theodores engsten Vertrauten.
Und nicht nur das- Samantha bringt Theodore aus seiner Einsamkeit heraus und lehrt ihn wieder Spaß am Leben zu haben.
So kommt es soweit, dass Theodore sich in sein Betriebssystem verliebt und die beiden beginnen eine Beziehung zu führen, die natürlich nicht nur makellos verlaufen kann...

Bewertung

Zu dem Film lässt sich sagen, dass ich ihn mir mit großen Erwartungen angesehen habe und er diese keineswegs enttäuscht hat. 
Die Geschichte erzählt eine Utopie, die zur Zeit der vollkommenen Vernetzung durch das Internet zwar unfassbar aber dennoch nicht unvorstellbar wirkt.
Eine Independent-Romanze, die durch ihre Skurrilität nur noch glaubwürdiger und echter erscheint.
Obwohl Samantha ein Computersystem ist, wirkt sie durch ihren Humor und ihren Tiefgang nicht weniger lebendig als die menschlichen Protagonisten des Films.
Joaquin Phoenix spielt seine Rolle so glaubhaft wie es nur wenige Schauspieler schaffen, da er es schafft größtenteils nur durch seine Mimik den Zuschauer an seinen Gefühlen teilhaben zu lassen.
Das Hauptthema dieses Filmes ist die Liebe in jeder Hinsicht und in welche Abgründe sie uns jeden Tag führen kann.
So ist diese Geschichte für den Zuschauer komplett greifbar, da sie so ehrlich und berührend daher kommt.
Auch der Soundtrack des Films hat mich vollkommen überzeugt: er spiegelt die Melancholie der Liebesgeschichte passend wieder - gekrönt von dem Duett von Phoenix und Johansson, einem Cover von ,,The Moon Song", einem Lied von Karen O, der Leadsängerin der Yeah Yeah Yeahs.

Mein Fazit

HER gehört aufjedenfall zu den sehenswertesten Filmen des Jahres und geht definitv noch über diese Zeitspanne hinaus.
Wenn ihr Lust auf eine etwas andere Liebesbeziehung mit Höhen und Tiefen habt, oder einfach einen Film über die Skurilitäten des Lebens sehen möchtet, ist der Film genau das Richtige.



Samstag, 6. September 2014

Und seit gestern ist sie meine.. !

Nach drei Stunden warten vorm FZW Dortmund habe ich eine der letzten Karten für die VISIONS 25th Anniversary Club Edition mit Casper am 03.Oktober bekommen.
Und das warten hat sich definitiv gelohnt. 
Caspers Support werden KMPFSPRT sein auf die ich mich auch ganz besonders freue, da ich sie dieses Jahr bereits auf dem Bochum Total gesehen habe und sie mich Live vollkommen überzeugt haben.
Zu Casper muss ich sagen, dass ich ihn bereits zum fünften mal sehe und mich jedes mal wieder darauf freue wie beim ersten mal auf dem Juicy Beats Festival 2012.
                                                                 Besonders gespannt bin ich darauf, wie es wird ihn in einer so intimen Location wie dem FZW Dortmund zu erleben und bin mir sicher, dass es ein unvergessliches Erlebnis wird.
Wie das Konzert war, kann ich euch erst in knapp vier Wochen erzählen- bis dahin müssen wir uns leider gedulden.



Herzlich Willkommen bei 4ever-nevermore.blogspot.de !

In diesem Blog werde ich euch über alles informieren, was das Independent-Herz begehrt.
4ever-nevermore beschäftigt sich also mit dem Independent Lifestyle und vor allem mit dem, was man als gute und wahre Musik bezeichnen kann.
Weitere Themen dieses Blogs sind : Literatur, Mode, Filme und Fotografie.
Ihr werdet hier viele Konzert- und Plattenkritiken, sowie viele auserlesene Informationen zu aktuellen Trends und Neuerscheinungen im Bereich von Musik, Filmen und Literatur finden.

Ich freue mich sehr auf unsere gemeinsame Zeit und hoffe, dass ihr viel Spaß mit meinem Blog habt.